
Das Rugbyspiel im Newlands Stadium in Kapstadt
In Kapstadt habe ich an diesem Wochenende mal fleißig meine Hüften geschwungen und siehe da – Berlin ist manchmal gar nicht weit weg. Denn in diesem hippen, coolen Club mit Dachterrasse gibt Plüschsofas und jede Menge „mitteähnliche“ Jungs und Mädels. Die Männer mit langen schmierigen Haaren in Adidas-Trainingsjacke und die Mädels mit komischer Playmobil-Frisur und Leggins unter dem gepunkteten Rock. Und plötzlich lief Seeed über die Plattenspieler - hier in Kapstadt. Ja liebe Anni, liebe Dörti, die singenden Caballeros. Die Stimmung in dem Laden kann ich mit den Worten von Pierre Baigorry von Seeed wiedergeben:
„Wir sind so 'ne rollende Disco. Wir reiten in deine Stadt, und wenn wir spielen, dann muss einfach die Kuh fliegen.“

Im Juni fange ich endlich bei Lufthansa an. Bleibt mir noch genau ein Monat. Und dieser Monat Mai wird zu einer einzigen Wonne. Denn ich darf eine Reisegruppe als Übersetzter nach Namibia, Botswana und Simbabwe bis hin zu den Victoriafällen begleiteten. Afrika pur und ein Traum geht in Erfüllung: Kanu fahren im Fish River Canyon, dem zweit größten Canyon der Welt, Sandboarding in der roten Wüste, ein Besuch der Himba Stämme, Safari im Etosha National Park, paddeln im Okavango Delta und der krönende Abschluss sind die Victoriafälle, auf einer Breite von fast 1.700 Metern, bis zu 108 Meter tief in eine nur etwa 50 Meter breite Schlucht. Das wird sicherlich der Trip meines Lebens.

Jule auf dem Lions Head

Milo mit Jule am Strand
